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Report on fishing - Saale
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Report on fishing - Saale
Author: Neu Mi
Date of fishing 30.09.2017
Catch Weight: 25.8 kg
Tackles Karpfenruten
Weather: der Regen und die Sonne
Report on catch
Fish
Quantity
Weight
Brassen
5
1,500 g
Brassen
5
1,200 g
Brassen
8
1,000 g
Karpf Koi
1
4,300 g
Description

Morgenstund‘ hat Gold im Mund‘, oder die kleine Bergung eines kleinen Goldschatzes aus der Saale.

Mich juckte es mal wieder in den Fingern, nach einigen Gesprächen mit Freunden….komm doch mal wieder zu uns an die Saale, zog ich los in Richtung Bernburg.

Ich glaube ich habe das letzte Mal so vor 10 Jahren in der Saale bei Bernburg gefischt.

Angekommen in der Stadt Bernburg wollte ich mir im Stadtgebiet eine Angelstelle suchen, nichts, nichts nichts gefunden, als ich dann eine hatte, durfte ich wieder einpacken, da ich dort mit dem Auto nicht stehen durfte, Fischereiaufsicht…tzzz….also weiter ging die Suche, wo mir keiner von den Herren auf den Wecker geht.

Ca. 15 Km hinter Bernburg, beim Örtchen Wedlitz, fand ich eine Straße / Weg, der nicht per Schlagbaum gesichert war, um einem die Weiterfahrt zu versperren. Ju Hu…dachte ich mir, der Weg führt direkt zur Saale...,ein prima Lagerplatz direkt an der Saale fand ich dann auch.

Ich sage euch, es ist gar nicht so einfach eine wunschgerechte Angelstelle zu finden, wo man

(Mann) seine Ruhe hat.

Das Wetter war noch ganz gut, als ich mit dem Ausladen und dem Auslegen der Ruten begonnen hatte. Alles aufgebaut, Futter wurde in mäßigen Mengen auf zwei unterschiedlichen Wassertiefen verteilt. Die Saale hat an der Stelle, an der ich fischte, eine Wassertiefe von ca. 2,50 bis 3 Metern. Der Bodengrund ist sandig, die Uferkanten sind teilweise mit Steinpackungen ausgelegt.

Nach einigen Erzählungen von Freunden, gaben die mir den Tipp, ich sollte mit 14 bis 18 mm Boilies u. Poppis fischen. Gesagt getan, ich machte die Ruten scharf.

Eine Rute legte ich im Uferbereich in einer Wassertiefe von ca. 1,5 m an, diese Rute bestückte ich mit einem Schneemann in 18mm, da ich dachte 14mm ist dann doch sehr klein. Die zweite Rute legte ich in einer Wassertiefe von ca. 2,5m ab, diese Rute bestückte ich mit einem schönen gelben Scopex Poppis.

Es wurde langsam dunkel und fette Regenwolken zogen über die Saale Auen.

Ich machte es mir im Auto wie immer gemütlich, in meinem Kangoo passte meine Liege genau zum Schlafen rein. Es wurde dunkel und dann, trommelte auf der Zeltplane , die ich über das Auto spannte. Ein Gewitter zog über mich hinweg. Grelle Blitze und auch die Donnerschläge waren nicht zu verachte. Tzzzz..dachte ich mir und so schlief ich ein. Als der Morgen erwachte regnete es noch immer leicht. Also machte ich mir mein Frühstück und wartete. So gegen 9 Uhr verzog sich der Regen und die Sonne brach durch die Wolken. Wie auf Bestellung kamen auch nach der Wetterberuhigung die ersten zarten Bisse…, aber nicht, die ich wollte. Ich sage euch, den ganzen Tag gingen mir Brasse, Plötze und Ko auf den Wecker, jede halbe Stunde diese Bisse auf die kleinen Boilies. Hm dachte ich mir bis zum Abend. Hier müssen größere Kugeln her, aber Irrtum ich hatte ja mur bis 18 mm Boilies an Bord. Also kam ich mal wieder auf die Idee, die Karpela Cont-Bait Container zu nutzen. Danke Vadim Korunskij für die Karpela Cont-Bait Container.

Gesagt getan. Eine Rute umgebaut und einen gelben 22 mm Karpela Cont-Bait Container angebaut und dieser wurde befüllt mit einer Teigmasse, in der Geschmackrichtung, Erdbeere / Fisch. Auf die Kugel bekam ich keine lästigen Brassenbisse.

Der Tag verging und ich glaube ich habe so um die 20 Brassen aus der Saale gezogen. Der Bestand an Weißfisch muss in der Saale enorm sein.

Die nächste Nacht war sehr ruhig und der Mond war so hell, dass ich nicht mal ‘ne Stirnlampe brauchte, um zu den Ruten zu finden.

So gegen 6 Uhr der Morgen dämmerte, ein PIP PIP PIP dran an mein Ohr…..was war das? Da lief die Rute mit den Karpela Cont-Bait Container ab. Ein kurzer aber harter Drill, ich merkte sofort was es für ein Fisch war. Nach dem Klopfen an der Rute konnte es nur ein Schuppi sein.

Als ich dann den Fisch im Kescher hatte, erst dachte ich es wäre ein Grasser aber was war das den.

Ein pures Stück Gold lag auf meiner Matte. Ich hatte meinen ersten gelben Koi auf den Rücken gelegt….wow….

Dieser Morgen brachte mir Glück und als ich das Goldstück versorgt hatte, dachte ich mir was macht man denn mit so einem Tier. In dieses Gewässer gehört dieser Fisch nicht rein. Abstecken konnte ich ihn schon gar nicht, als übergab ich ihn wieder seinen gewohnten Lebensraum.

Es wurden dann hell, die Sonne ging auch goldig auf und ich packte meine Sachen langsam zusammen, nur gut, dass ich nicht lange brauchte, da hörte ich in der Ferne ein Grollen am Himmel. Als ich die Sachen verladen hatte fing es wieder an zu regnen. Ich fuhr mit einen lachenden Gesicht und einem weinenden Auge wieder nach Hause.

Ich hatte der Saale ein kleines Goldstück entlockt…

JU HU….Saale ich komme wieder.

Petri Heil

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